Vom Gefängnis ins Museum

Bei der Befreiung von Rom (4. Juni 1944) fiel die Bevölkerung in das Gebäude von Via tasso ein, befreitete die Gefangene und plünderte das Gebäude. Hier haben sich evakuierte Familien angesiedelt. Für einige Zeit war das auch der Sitz der nationalen Assoziation der italienischen Partisanen (wie auch die aufgeklebten Plakette an der Fassade erinnert). Um das Gebäude zu evakuieren das genze Eigentum zurückzubekommen, hat am 15. Juni 1950 die Prinzessin Josepha Ruspoli in Savorgnan di Brazzà dem Staaten vier Wohnungen der Hausnummer N. 145, wo sich damals auch Detenzionszelle befanden. Im Akt der Spende gab es explizite Klausel, die die Umsetzung auf Dauer des Historischen Museum des Befreiungskampfes von Rom vorausgesetzt.

Zwischen 1953 und 1954 wurden die Wohnungen von den Evakuierten befreit und ein Komitee für den Bau des Museums unter dem Vorsitz von Historiker Alberto Maria Ghisalberti, Präsident des Historischen Instituts des Risorgimento wurde auch gebildet. Von der Fertigstellung des Museums wurde Giulio Stendardo beauftragt, Direktor der Archäologie und Kunstgeschichte Bibliothek, Mann des Vertrauens des Ministeriums für Bildung und ehemaliger Mitglied des CLN von Modena für die Christdemokraten.

Man appelliert an die Menschen, die Familien der Gefallenen, die Partisanen, damit sie Erinnerungsstücke, Dokumente, illegale Zeitungen und alles was für diesen Zweck geeignet sein könnte schenkten. Am 4. Juni 1955 eröffnete der Präsident der Republik Giovanni Gronchi nur die erste Ausstattung.

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