Polizeikommando und Nazi Gefängnis

Nach der Nazi-Besetzung Roms folgten die Tage der tapferen, aber erfolglosen Verteidigung der Hauptstadt von Militären und Zivilen (8 bis 11. September 1943). In dem Via Tasso Gebäude wurde das Kommando der Sicherheitdienst Polizei (SIPO) eingesiedelt. Oberstleutnant Herbert Kappler hatte die Leitung dieser Organisation. Nachdem er an der Front kämpfte, wurde er nämlich gefördert. Darüber hinaus hatte er eine gute Kenntnis des römischen Milieus.

Via Tasso wurde als Ort bakannt, wo man auch ohne Gründen geführt werden konnte. Von hier könnte man direkt zum Gefängnis von Regina Coeli gebracht werden oder zum Kriegesgericht. Über zweitausend zwischen Männern und Frauen kamen vorbei, um hier erlitten Verhören, Folter und Gewalt. In der Tat ging es nicht nur um Militäre oder Partisanen aber auch um Männer und Frauen, jung und alt, Bürger von jeder Klasse. Von denen Kappler und seine Mitarbeiter wollten Informationen über die illegalen Organisationen des Widerstands, über die Empfangspunkte für Juden und italienische Soldaten oder Alliierten über diejenigen, die heimliche Presse, falsche Dokumente Nägel und Krähenfüße produzieren, bekommen.

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